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Antikörper sind die Antwort des Immunsystems nach dem Eindringen von Erregern (z.B. Bakterien, Viren u.s.w) in den Organismus. Durch Antikörperbildung kann sich der Organismus gegen eindringende körperfremde Erreger (= Antigene) schützen. Wurden vom gesunden Menschen einmal Antikörper gegen ein Antigen gebildet, so verläuft die Immunabwehr bei späterer Konfrontation mit dem gleichen Antigen rascher, weil der Organismus auf bereits gebildete Antikörper zurückgreifen kann. Man spricht dabei von immunologischen Gedächtnis.
Um sich vor gewissen Erregern zu schützen (z.B. Diphterie, Tetanus, FSME,...) zu schützen, gibt es Impfungen = Immunisierungen.
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dem Organismus wird eine abgeschwächte Form des Antigens zugeführt, um die körpereigene Antikörperbildung auszulösen. |
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dem Organismus wird direkt der Antikörper zugeführt. |
Um vor einer Infektion geschützt zu sein, benötigt man eine bestimmte Konzentration an Antikörpern im Blut.
Dem Baby werden im Mutterleib die Atikörper der Mutter erst ab der 36 Schwangerschaftswoche über die Plazenta übertragen. Aus diesem Grund kommen zum Beispiel Frühgeborene ohne ausreichende Antikörperspiegel auf die Welt. Auch die Fähigkeit zur Bildung eines immunologischen Gedächtnisses ist bei Frühgeborenen unzureichend vorhanden. Aus diesem Grund werden dem Kind die Antikörper gegen z.B. RSV zugeführt.
Kinder mit angeborenen Herzfehlern und Kinder mit chronischen Lungenerkrankungen haben zwar ein ausgereiftes Immunssystem, dass sich gegen Antigene zur Wehr setzen kann, dieses ist allerdings durch die vorliegende Grunderkrankung anfälliger für Infektionen und wird durch die zusätzliche Verabreichung von Antikörpern unterstützt. Dadurch können zuätzliche Komplikationen der Grunderkrankung vermieden werden.
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Das Ziel der passiven Immunisierung gegen RSV durch eine Antikörpergabe ist, Ihr Baby vor einer schweren Infektion der unteren Atemwege zu schützen, um eine Krankenhauseinweisung zu vermeiden.
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