Kontakt  |  Impressum

Information für Eltern von Frühgeborenen
Für- und Vorsorge ist wichtig
Was ist der RS-Virus?
Wie kann ich mein Baby schützen?
RSV Therapiemöglichkeiten
Was sind Antikörper?
Wie wirkt der Antikörper gegen RSV?
Das RSV-Präventionsprogramm
Wie wirkt der Antikörper gegen RSV?
In Österreich steht ein Arzneimittel zur Verfügung, das Ihrem Frühgeborenen, herzkranken oder chronisch lungenkranken Baby zusätzlichen Schutz gegen die Risiken einer RSV-Erkrankung bietet. Es besteht aus einem Antikörper als Wirkstoff, den das Baby braucht, um das Virus zu inaktivieren. Man spricht dabei von einem Arzneimittel zur passiven Immunisierung.

Das Ziel der passiven Immunisierung gegen RSV durch eine Antikörpergabe ist, Ihr Baby vor einer schweren Infektion der unteren Atemwege zu schützen, um eine Krankenhauseinweisung zu vermeiden.

Eine kleine Menge dieses Antikörpers wird in den Oberschenkel des Babies verabreicht. Kurzzeitiges Unbehagen ist möglich, so wie bei jeder anderen Spritze auch, kann aber durch anästhesierende Cremen fast völlig verhindert werden. Die Anzahl der Injektionen hängt von der Zeitspanne ab, die das Baby während der RSV-Saison zu Hause verbringt (1-5 pro Jahr). Sie können vom Kinderarzt in seiner Ordination verabreicht werden.

Für weitere Informationen bezüglich Anwendung und Nebenwirkungen kontaktieren Sie bitte Ihren Kinderarzt oder Apotheker.

Der beste Schutz für das Baby ist, eine RSV-Infektion der unteren Atemwege zu verhindern. Eine Impfung um Säuglinge vor RSV zu schützen, gibt es im Moment noch nicht. Aber ein neues Medikament sorgt für einen Antikörperschutz, den ein vollausgetragenes und gesundes Baby auf natürliche Weise von der Mutter erhält. Die Gabe des neuen Antikörpers einmal pro Monat während der RSV-Saison hindurch, verringert das Risiko einer Krankenhauseinweisung um mehr als die Hälfte.

Die Österreichischen Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde empfiehlt für folgende Hochrisikokinder eine passive Immunisierung:

Frühgeburten kommen ohne natürlichen RSV-Antikörperschutz zur Welt, da diese RSV-Antikörper erst ab der 35 Schwangerschaftswoche von der Mutter übertragen werden. Ausserdem sind die Lungen von Frühgeborenen sehr klein und unterentwickelt, da die Lungen erst gegen Ende der Schwangerschaft ausgereift sind.

Kinder mit angeborenen Herzfehlern haben allgemein einen eingeschränkten Allgemeinzustand betreffend ihrer Herz- Lungenfunktion. Deshalb kann eine Erkrankung der Lungen zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes führen.

Kinder mit bronchopulmonaler Dysplasie (chronische Lungenerkrankung), haben allgemein eine eingeschränkte Lungenfunktion. Deshalb kann eine Erkrankung der Lungen zusätzliche Komplikationen hervorrufen.

Betreffend genauerer Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Neonatologen, Kinderkardiologen im Krankenhaus, oder an Ihren niedergelassenen Kinderarzt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.docs4you.at (Pädiatrische Spezialgebiete, Infektiologie)
www.babyguide.at


Abbott